"Ich bin ein Tourist"

Günter Kaindlstorfer | Kultur | aus FALTER 39/06 vom 27.09.2006

LITERATUR Nach elf Jahren hat Christoph Ransmayr wieder einen Roman geschrieben. Im "Falter"-Interview spricht er über den "Fliegenden Berg", über seine Rückkehr nach Wien, über die Messner-Brüder, das Steirische an Tibet und seine "Roots".

Christoph Ransmayr, 1954 in Wels geboren und in der Nähe von Gmunden aufgewachsen, zählt spätestens seit dem Erscheinen seines Aufsehen erregenden Romans "Die letzte Welt" (1988) zu den international bekanntesten Stars der österreichischen Literatur. Elf Jahre nach seinem letzten Roman "Morbus Kitahara" ist nun "Der fliegende Berg" erschienen, ein Roman über zwei Brüder, die von Irland aus in die Gebirge Osttibets aufbrechen, um dort nach den letzten weißen Flecken auf der Landkarte zu suchen.

Falter: Sie verlegen Ihren Hauptwohnsitz nach Wien zurück. Werden Sie Ihre Zelte in Irland ganz abbrechen?

Christoph Ramsmayer: Um Himmels Willen, nein. Der Mietvertrag für mein Haus in West Cork bleibt aufrecht. Ich werde mich dort bloß von einem resident

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