"Tanz ist nicht weiblich"

Kultur | Ulli Moschen | aus FALTER 39/06 vom 27.09.2006

TANZ Vor fünf Jahren wurde das Tanzquartier Wien eröffnet. Leiterin Sigrid Gareis hat zwar harte Zeiten hinter sich, aber trotzdem Grund zum Feiern.

Es war nicht nur nicht leicht, es war schrecklich!" Heute kann Sigrid Gareis lachen, wenn sie an ihre Anfänge als künstlerische Leiterin des Tanzquartiers Wien denkt. Tatsächlich war es nicht gerade ein gemachtes Nest, in das man die studierte Ethnologin, die sich zuvor als Tanz-und Theaterkuratorin bei Siemens in München einen Namen gemacht hatte, gesetzt hat.

Das im Oktober 2001 eröffnete Tanzquartier war ein umstrittenes Projekt. Ursprünglich von Künstlerinnen und Künstlern aus der heimischen Tanzszene inspiriert, die in Wien langjährige Aufbauarbeit geleistet hatten, kamen diese in der konkreten Umsetzung dann nur bedingt vor. Heute schätzt die künstlerische Leiterin die Lage jedoch als stabil ein. Auf geteilte Meinungen reagiert Sigrid Gareis gelassen. "Ich erlebe den Gegendruck als konstruktiv. Druck von außen kann ein Haus


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