Sei Generation

Kultur | Wolfgang Kralicek | aus FALTER 39/06 vom 27.09.2006

KABARETT Andreas Vitásek ist heuer fünfzig geworden, und demnächst hat sein neues Programm "My Generation" Premiere. Aber sonst geht es ihm gut. Ein Porträt.

Andreas Vitásek hat es kommen gesehen. "Wissen Sie, was das Schlimmste an der nächsten Fußball-WM ist?", fragte er in seinem letzten Programm das Publikum. "Da werde ich fünfzig sein!" Das war vor vier Jahren, und es kam, wie es kommen musste. Am 1. Mai dieses Jahres ist Vitásek fünfzig geworden, und so schlimm war's dann eh nicht. Aber dass sein neues Programm ausgerechnet "My Generation" heißt, ist natürlich kein Zufall. Vitásek nimmt den runden Geburtstag, der auch noch mit dem 25-jährigen Bühnenjubiläum zusammenfällt, zum Anlass, darüber nachzudenken, wie er der geworden ist, der er ist.

Es hätte ja auch alles ganz anders kommen können: Zum Beispiel wurde kurz nach Vitáseks fünfzigstem Geburtstag bekannt, dass sich der gleichaltrige Thomas Gratt das Leben genommen hatte. Gleichzeitig mit dem späteren Palmers-Entführer


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