STEIERMARK NACH DER WAHL

Alles bleibt rauer


Gerlinde Pölsler
Steiermark Politik | aus FALTER 40/06 vom 04.10.2006

Im Vorfeld der Nationalratswahlen herrschten zwischen den steirischen Roten und Schwarzen noch feindlichere Töne als sonst: SP-Landeshauptmann Franz Voves vermutete "bösartige Krebszellen" in den Reihen des Gegners, die nach Macht strebten. Auch sein Vize, ÖVP-Chef Hermann Schützenhöfer, übte sich in den letzten Monaten als Scharfmacher gegen die SPÖ, der immer wieder mit Genuss die Bawag-Affäre ausschlachtete. Nun ist der Kampf geschlagen, die SPÖ geht deutlich gestärkt hervor. Welche Spuren hat der Wahlkampf hinterlassen, für welche offenen Rechnungen steht nun der Zahltag an? Wird es gar ruhig im Land?

In der zerstrittenen Landesregierung wohl kaum. Zwar ist mit einer leichten Beruhigung zu rechnen, aber "entscheidend wird sich der kontroversielle Stil nicht verändern", ist Politologe Peter Filzmaier überzeugt. Eine große Koalition, wie sie derzeit als am wahrscheinlichsten erscheint, könnte zwar "eine gewisse Radikalität herausnehmen": Es würde keinen Sinn machen, wenn

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