Bau auf!

Steiermark Kultur | Fabian Wallmüller | aus FALTER 40/06 vom 04.10.2006

ARCHITEKTUR Sofasurfen oder Hackeln bis zum Umfallen? Das Haus der Architektur untersucht neue Formen der Arbeit.

Experten sprechen von Postfordismus, andere sagen Neoliberalismus oder einfach Globalisierung: Für die neuen Formen heutiger Arbeit gibt es noch keinen gültigen Begriff. Nachdem das Beamtentum ein Auslaufmodell und auf das Angestelltenprinzip auch kein Verlass mehr ist, sind Flexibilität und lebenslanges Lernen angesagt, blühen Jobhopper, Telework und Ich-AGs. Dass diese örtlich wie zeitlich höchst ungebundenen Arbeitsformen auch auf die Architektur von Arbeitsräumen Auswirkungen haben müssen, behauptet das Haus der Architektur Graz. Im Rahmen von "position 02: arbeiten", dem zweiten Teil der Reihe "position alltag", zeigt das Haus, eingebettet in den steirischen herbst, die bemerkenswerte Ausstellung "Bauten und Bilder der Arbeit in der postfordistischen Stadt".

Das Thema wurde dabei von den Kuratoren Markus Bogensberger und Gabu Heindl möglichst breit gefasst: Architektur


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