Die Lesbe muss brennen!

Kultur | Christopher Wurmdobler | aus FALTER 40/06 vom 04.10.2006

MUSIKTHEATER Wien hat ein neues Musical: "Rebecca" erzählt im Raimund Theater eine spannende Geschichte ziemlich laut.

Uwe Kröger fliegen die Herzen der Zuschauer nur so zu. Und das, obwohl der Musicalstar in "Rebecca" einen Schwierigen gibt (ziemlich hölzern übrigens und ohne Feingefühl schreit er sich durch seine Songs). Kröger spielt Maxim de Winter. Der kehrt mit seiner neuen Gattin (Wietske van Tongeren, ganz schön holländisch), die er in Monte Carlo - wieso auch immer - lieben gelernt hat, zu seinem Landsitz Manderley zurück. Das liegt im Nebel über den Cornwall'schen Klippen. Monte war besser als Manderley, denn hier verehrt man noch immer de Winters auf mysteriöse Weise verstorbene Frau Rebecca.

Vor allem die Haushälterin Mrs. Danvers (schaurig-schön und nicht nur stimmlich das Hochlicht des Abends: Susan Rigvava-Dumas) schwärmt von der "Frau, die kein Mann haben kann". Aha, eh klar, deswegen ist sie also auch schon tot. Es kommt zum Showdown im Morgenzimmer, wo die


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