TIER DER WOCHE

Eheberater Gusi


Peter Iwaniewicz
Stadtleben | aus FALTER 40/06 vom 04.10.2006

Der beste Teil an politischen Wahlen ist die Zeit danach, wenn Auguren und Auskenner plötzlich die Gründe für den Wahlausgang wissen und das große Schuldzuweisen beginnt. Da kann man sich als politischer Zivilist zurücklehnen und Wilhelm Busch zitieren: ",Ist fatal!', bemerkte Schlich / ,Hehe! aber nicht für mich!'" Na ja, Schadenfreude zählt auch nicht zu den karmafördernden Tugenden, und deswegen blicken wir wie immer nach vorne und auf das, was kommen mag, nämlich eine Symbiose. Aber diese ist auch nicht mehr das, was sie einmal war, nämlich ein Leben in Harmonie zum wechselseitigen Nutzen beider Partner. 1878 schlug der deutsche Botaniker Anton de Bary auf der 51. Versammlung Deutscher Naturforscher und Ärzte in Kassel vor, den Begriff der "Symbiose" für Beziehungen zwischen verschiedenen Arten einzuführen. Bei seinen Studien über Flechten fand er nämlich heraus, dass diese eigentlich nur durch das enge Zusammenwirken von Pilzen und Algen existieren können.

Heute ist

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