"Wirklich amazing!"

Extra | Christopher Wurmdobler | aus FALTER 40/06 vom 04.10.2006

interview Philipp Tingler, in der Schweiz lebender Berliner, über Wiener Charme, Äußerlichkeiten, Elfriede Jelinek und Filmkunst mit Barbra Streisand.

Dass Philipp Tingler einen personal trainer beschäftigt, ist nicht zu übersehen. Auf dem Coverfoto seines neuen Buches "Leute von Welt" sitzt er mit Bizeps, Tanktop und Trainingshosen, sogenannten fat pants, auf einem Sofa. Ist das jetzt eitel, ironisch oder ein prima Trick? Gute Verpackung, aber auch guter Inhalt? Tingler findet man entweder ganz schlimm oder man mag seine Texte einfach. Dazwischen gibt's nichts. Zum Glück für den schnellen Berliner, der in der gemächlichen Schweiz lebt und mindestens so scharf formuliert wie er aussieht, liebt ihn seine Leserschaft mehr als viele Kritiker. 2001 trat Tingler beim Bachmann-Preis an, rasselte bei der Jury durch und verarbeitete die Klagenfurter Erlebnisse im grandios witzigen Tagebuchroman "Ich bin ein Profi". Der 34-jährige Wirtschaftswissenschaftler kolumniert und schreibt für das


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