"Ich ziehe die Vermischung vor"

Extra | Oliver Hochadel | aus FALTER 40/06 vom 04.10.2006

GESCHICHTE Wieder ein großer Wurf. Peter Burke beschäftigt sich in seinem 23. Buch mit den Sprachen im Europa der frühen Neuzeit. Eine Begegnung mit dem polyglotten englischen Sozial-und Kulturhistoriker.

Letzten Monat gesellte sich "Wörter machen Leute" dazu. Von Peter Burke stehen nun elf Bücher in meinem Regal. Von keinem anderen Sachbuchautor besitze ich auch nur annähernd so viele Werke. Die meisten meiner Bücher habe ich, wenn ich ehrlich bin, nicht gelesen, von Burke fast alle. Was zeichnet ihn aus? 1992 hätte ich es fast schon einmal zu einem Vortrag von ihm geschafft, aber dann wollte keiner meiner Kommilitonen in die lediglich 150 Kilometer benachbarte Stadt mitfahren.

Eine Stunde vor seinem Wiener Vortrag über sein neues Buch bin ich endlich am Ziel. Es ist im Übrigen sein 23. Übersetzt sind seine Arbeiten in insgesamt 28 Sprachen. In einem riesigen Zimmer im Institut für die Wissenschaft vom Menschen nehmen wir zum Interview auf einer dunklen Couch Platz. Charismatiker


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