Begrenzung der Gier

Hans Holzinger | Extra | aus FALTER 40/06 vom 04.10.2006

WIRTSCHAFT Der Attac-Aktivist Christian Felber präsentiert fünfzigVorschläge für eine gerechtere Welt.

Es sei zwar goldrichtig, kritisch und bewusst zu konsumieren, aber mindestens ebenso wichtig sei es, sich für gerechte Gesetze und Spielregeln einzusetzen, denn: "Das Supermarktregal ist nur die letzte Station demokratischer Entscheidungsprozesse." Das schreibt der Ökonom und Mitbegründer von Attac Österreich, Christian Felber, in seinem neuen Buch, das er schlicht "50 Vorschläge für eine gerechtere Welt" nennt. Felbers Augenmerk gilt der Veränderung politischer Strukturen. Der angebliche Gestaltungsverlust der Politik ist für ihn ebenso ein Mythos wie die neoliberale Wende, die seit den Achtzigerjahren weltweit eingesetzt hat. Denn beides sei bloß durch Regeln bedingt, die großen Konzernen und Finanzinstitutionen immer mehr Macht geben, die Freiheit des Marktes über alles stellen und die Rolle des Staatlichen und damit der Demokratie sukzessive zurückdrängen.

Felber zeigt

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