Macht des Zeigers

Extra | Lena Yadlapalli | aus FALTER 40/06 vom 04.10.2006

CHRONO-LOGIE Bestsellerautor Stefan Klein plädiert in seinem jüngsten Buch für eine neue Kultur der Zeit.

Wenn man mit einem netten Mädchen zwei Stunden zusammen ist, hat man das Gefühl, es seien zwei Minuten; wenn man zwei Minuten auf dem heißen Ofen sitzt, hat man das Gefühl, es seien zwei Stunden." So erklärte Albert Einstein einmal die Relativität der Zeit, also ihre Abhängigkeit vom Zustand des Beobachters. Mit seiner Entdeckung löste der Physiker die Vorstellung einer "absoluten Zeit" auf, wie sie Isaac Newton 200 Jahre vor ihm erkannt haben wollte.

Einen Zeittakt für alle gibt es nicht. Doch Newton und die Zeiger der Chronometer beherrschen noch das allgemeine Zeitverständnis. "Mehr oder weniger bewusst glauben wir alle, dass der Takt einer geheimnisvollen kosmischen Uhr unser Leben bestimmt", schreibt der Wissenschaftsjournalist Stefan Klein. Die kosmische Uhr will der Autor der internationalen Bestseller "Die Glücksformel" und "Alles Zufall" in seinem neuen Buch über


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