Moby Dünn

Extra | Thomas Askan Vierich | aus FALTER 40/06 vom 04.10.2006

FISCHEN Die Jagd nach dem teuersten Fisch der Welt. Klingt gut. Sieht gut aus. Verspricht aber mehr, als es hält.

Das Südpolarmeer zwischen meterhohen Wellen, kilometerlangen Eisbergen und gefrierenden Eisschollen war vor drei Jahren Schauplatz einer dramatischen Jagd. Ein Schiff der australischen Fischereiaufsicht entdeckte einen unter uruguayischer Fahne segelnden Trawler, der in der 200-Meilen-Zone rund um die zu Australien gehörende Heard Island nach Schwarzem Seehecht fischte. Statt die Fischpolizisten an Bord zu lassen, nahmen die Fischpiraten mit ihrer wertvollen Ladung Reißaus nach Westen, Richtung Uruguay, quer durchs Südpolarmeer. Und die Australier hinterher.

Das ist kurz gefasst die Story von "Raubzug. Der teuerste Fisch der Welt und die Jagd nach seinen Jägern", ein Buch, das als deklarierte Mischung aus Roman und Sachbuch daherkommt. G. Bruce Knecht, sein Autor, schreibt für das Wall Street Journal und wurde zweimal für den Pulitzer-Preis nominiert. Er ist also ein anerkannt


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