Zart unter dem Zahne

Extra | aus FALTER 40/06 vom 04.10.2006

Kochbücher Historisch, praktisch, hochfliegend, süß und prächtig kommen die kulinarischen Neuerscheinungen des Herbstes daher. Und es sind nicht nur Kochbücher.

Peter Kubelka, bekannt als Film-, Vortrags-, Theorie-und Kochkünstler, hat ein historisches Kochbuch herausgegeben, F.G. Zenkers "Nicht mehr als sechs Schüsseln, ein Kochbuch für die mittleren Stände." Wie bei Kubelka, der seit 1980 als Professor für Film und Kochen an der Frankfurter Kunsthochschule Städel wirkt, nicht anders zu erwarten, ist ein solcher herausgeberischer Akt programmatisch gemeint. Gern glauben wir also die Versicherung, es handle sich um "eines der wichtigsten Bücher über das Kochen, geschrieben vom bedeutendsten österreichischen Koch des 19. Jahrhunderts". Zudem sei Zenker der einzige Koch unter den bekannten gastronomischen Schriftstellern der Zeit, Rumohr und Brillat-Savarin.

"Schüssel" hat bei Zenker keine politische Bedeutung, es heißt einfach so viel wie "Gang". In der Tat lohnt die Lektüre


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