N wie "Nekromantik"

Maya Mckechneay | Extra | aus FALTER 40/06 vom 04.10.2006

FILM Die schöne Reihe "Grundlagen des populären Films" ist wieder um einen Band reicher. Diesmal: "Horror".

Georg Seeßlen muss man sich wohl so vorstellen wie diese Altarschnitzer im 14. Jahrhundert. Die gaben auch ihren berühmten Namen für Hunderte von Madonnen her, die tatsächlich von einer Horde Lehrlinge dahergemeißelt wurden. Wie sonst ist es zu erklären, dass Georg Seeßlen quasi Jahr für Jahr einen profund recherchierten Wälzer zu auch nicht ganz artverwandten Themengebieten wie "Western", "Thriller - Kino der Angst", "Erotik", "Abenteuer", "Detektive", "Copland" (zu Police-Thrillern) oder "Science Fiction" veröffentlicht (Ein Band mit dem Titel "Gangster" ist, wie man hört, bereits in Vorbereitung), Monografien zu David Lynch und Martin Scorsese, ein Starporträt zu Drew Barrymore. Und außerdem noch regelmäßige Feuilletonbeiträge für die Zeit, die taz, die Frankfurter Rundschau, epd Film, Tagesspiegel, Jungle World und wer weiß welche Medien noch verfasst. Dieser

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