WIENZEUG

Politik | aus FALTER 41/06 vom 11.10.2006

Mehr Videoüberwachung Im Untergrund wird munter weitergefilmt. Die Videoüberwachung in den U-Bahnen wurde nun als Probebetrieb um zwei Jahre verlängert. Ab sofort beobachten die Wiener Linien 15 U-Bahn-Züge und Straßenbahnbeiwagen, bisher waren nur vier Öffis mit Kameras ausgestattet. Die Überwachung habe während des Testbetriebs "eine abschreckende Wirkung gehabt", erklären die Verkehrsbetriebe. Die österreichische Datenschutzkommission hingegen lehnt einen Regulärbetrieb mit der Begründung ab, dass es bisher zu wenig Daten darüber gäbe, wie viele Delikte damit tatsächlich verhindert oder aufgeklärt werden.

Soziologen analysieren Die aktuellsten Forschungsergebnisse zur Immigration sind Thema einer Podiumsdiskussion: An der Uni Wien präsentieren die beiden Wiener Soziologen Christoph Reinprecht und Hilde Weiss sowie der Geograf Heinz Fassmann ihre neuesten Werke zur Integration von Migranten in Österreich. Danach gibt es Diskussion, Brot und Wein.

Donnerstag, 12. Oktober, 19 Uhr, Institut für Soziologie (in der Eingangshalle), 9., Rooseveltplatz 2.

Kriegsveteranen diskutieren Seit Jahren versucht das Center for Nonviolent Action (CNA) in Sarajevo, Brücken zwischen den verfeindeten Volksgruppen in Exjugoslawien zu schlagen, indem es serbische, bosnische und kroatische Kriegsveteranen zu Diskussionen an einen Tisch bringt - so auch vergangenes Jahr in Wien (siehe Falter 24/05). Beim diesjährigen Besuch auf Einladung der Evangelischen Akademie zeigt das CNA unter anderem den Film "Tragovi - Spuren im Gedächtnis", der sich der Aufarbeitung des Balkankriegs widmet.

Dienstag, 17. Oktober, 18 Uhr, WienXtra-Cinemagic, 1., Friedrichstraße 4. Informationen und Anmeldung unter www.evang.at/akademie


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