Willi Resetarits im Kreuzverhör

"Sit on My Face"

Medien | aus FALTER 41/06 vom 11.10.2006

Anlässlich der Neuauflage der Radiosendung "Trost und Rat" knallte der Falter dem Musiker, Moderator und Menschenrechtsaktivisten Willi Resetarits Stichworte vor den Latz.

Falter: Nationalratswahl?

Willi Resetarits: Einerseits gut, dass die Ungustln abgewählt worden sind. Sechs Jahre waren eh viel zu lang. Andererseits schlecht, weil sich Rot-Grün nicht ausgeht und weil die Ausländerhetzer 15 Prozent bekommen haben.

Asylpolitik?

Es geht nicht, Menschen jahrelang im Ungewissen zu lassen. Und ihnen gleichzeitig zu untersagen, arbeiten zu dürfen. So zerreibt man Leute. Ich habe junge Intellektuelle gesehen, die zuerst dem Tod von der Schaufel gesprungen sind und bei uns in den sechs Jahren zu Sandlern geworden sind.

Liebste Radiosendung?

Da hab ich ja gar viele. Auf Ö1, wie heißt die mit den Viechern um fünf vor neun? (Macht Tiergeräusche nach.) Aus dem Leben mit der Natur, oder so.

Liebste Fernsehsendung?

"Universum". Unterhaltungsfilme brauch ich nicht so. Dauernd fuchtelt einer mit der


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