WELT IM ZITAT

Kultur | aus FALTER 41/06 vom 11.10.2006

Seit 1994

Es gibt Traditionen, die will man gar nicht erst infrage stellen. Zum Beispiel: dass jedes neue Theaterstück eines bedeutenden österreichischen Autors zuerst in News nachzulesen ist. Seit Jelineks "Raststätte" anno 1994 wurde dieses Ziel nie verfehlt.

News hat das neue Handke-Stück. Was wir nie infrage stellen würden!

Wünsch dir was

Linear und fachlich eindimensionale, auf Abgrenzung ausgerichtete Dokumentationen gibt es in allen Fachbereichen genug. Was fehlt, ist eine diaskopische, interdisziplinäre Darstellung bzw. Analyse von Forschungsarbeiten,-ergebnissen,-themen. Das generelle Ziel eines (neuen) Forschungsmagazins sollte es sein, den Diskurs in (möglichst transversalen) Themenstellungen abzubilden, um Wissenschafter zu lateralen Perspektiven zu animieren.

Professor Thomas Bauer im neuen österreichischen Magazin at.venture über seine persönlichen Wünsche an das Medium.

Normalerweise

Wenn ich höre, dass die Stimmung im Team nach dem peinlichen 2:1 gegen Liechtenstein gut sein soll, dann kann ich mich nur wundern. Normalerweise müssten die Fetzen fliegen, dass es kracht.

Österreich-Sportchef Wolfgang Ruiner wundert sich.

Was mich so stutzig macht: Da trifft ein Linz in Portugal am Laufband (...)

Was wiederum uns ein wenig stutzig macht.

John bittet zu Tisch

Schwarze Serie - das bedeutet kulinarisch Kriminelles, maskulin Hartgesottenes, dazu Haut von der Gans, viel blondes Gift, flambiertes Eis und Leichen zum Dessert.

Küchenchef Rudolf John über "Die schwarze Dahlie". Aber ist das überhaupt ein Schwarze-Serie-Film, Maître John?

Dieser friedhofsblumenfarbene Kriminalfall in Los Angeles ist Schwarze Serie pur, könnte schwärzer nicht sein.

Danke.


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