Das Ende vom Lied

Tiz Schaffer | Steiermark Kultur | aus FALTER 42/06 vom 18.10.2006

JUGENDKULTUR Das Jugendzentrum Explosiv sperrt seine Tore und macht Pause bis ein neuer, geeigneter Ort für dezibelstarke Konzerte gefunden ist.

Wir wagen den Sprung ins kalte Wasser" meint Rene Molnar vom Jugendzentrum Explosiv. Mitte November wird das wohlverdiente Kulturunternehmen seinen Betrieb einstellen. Für wie lange ist momentan noch unklar. Zwölf Jahre lang war das "Explo" - wie es liebevoll genannt wird - eine Heimat nicht nur für Nachwuchsbands der kreativen Subkultur aus Punk, Hardcore und Metal, sondern durfte auch schon Genregrößen wie Sepultura, Pro Pain oder Waltari begrüßen. Damit ist jetzt Sense. "Der Druck auf uns ist zu groß geworden", erzählt Molnar, gibt sich aber, was Schuldzuweisungen betrifft, eher zurückhaltend. Jahrelang sei man aber provoziert worden, von den Behörden, von der Exekutive. Molnar legt allerdings großen Wert darauf, diese Einrichtungen nicht als Gesamtes zu verunglimpfen: "Warum einzelne Personen uns immer wieder schikaniert haben,

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