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Klein, aber gemein

Steiermark Stadtleben | Maria Motter | aus FALTER 42/06 vom 18.10.2006

Noch sind die Rümpfe der Schaufensterpuppen unbekleidet, doch eine Pyramide aus Kartons mit Freitag-Taschen verdeckt bereits die Wand. Über 260 Taschen warten bei "Taiga" in der Prokopigasse darauf, als Begleiter ausgewählt zu werden. Nach fünf Jahren auf 37 Quadratmetern in der Raubergasse war es Zeit für einen Ortswechsel und eine Vergrößerung des "Modekaufgeschäfts". "Ich kann nichts hineintun, was mir nicht selbst gefällt", sagt Geschäftsführerin Petra Pöllabauer. Als größter Händler für die Schweizer Taschen hat Taiga "Samantha" und "Miranda", die neuen XL-Geldtaschen, ebenso wie Fußbälle aus Lastwagenplanen im Geschäft. Bekleidung führt Pöllabauer von den Labels Nolita und Rare, die zur Gänze in Italien genäht wird. Demnächst wird die Rare-Kollektion um Lederschuhe für Männer erweitert, die in einem Ein-Mann-Betrieb hergestellt werden. Aufsehen erregte die Marke in Italien durch Plakatserien seit Herbst 2005, für die - welche Überraschung - der einstige


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