Liebe Leserin, lieber Leser!

Vorwort | Klaus Nüchtern | aus FALTER 42/06 vom 18.10.2006

Dass Kindheitserlebnisse den Lebensweg eines Menschen und dessen Karriere prägen können, ist allgemein bekannt. Wer schon in der Sandkiste Bundeskanzler gespielt hat, hat bessere Aussichten, tatsächlich Bundeskanzler zu werden, als jemand, der es immer nur auf Astronaut, Cowboy oder Doktor angelegt hat. Aber nicht jedes Potenzial wird ausgeschöpft, nicht jeder Traum verwirklicht. Nina Weißensteiner ist weder Flugzeug noch Pilotin geworden, obwohl sie als Kind mal in die "Fliegende Tonne" gefallen ist. Als solche wurde - ihres bauchbetonten Äußeren wegen - die Saab J 29 bezeichnet, mit der man in den Sechzigerjahren in Österreich den Luftraum dicht und sicher machte. Weißensteiner, eine der berühmten Töchter St. Florians, trieb sich als Kind ab und zu ganz gerne auf dem Flugplatz in Hörsching herum, wo die Tonnen herumstanden. Sie war also prädestiniert, die Coverstory über den Eurofighter (siehe Seite 8) zu verfassen.

Über einen etwaigen erhöhten Schokozigarettenkonsum des

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