Beruf Revolutionär

Politik | aus FALTER 42/06 vom 18.10.2006

ZEITGESCHICHTE 1968 hat in Österreich weder zu einer Staatskrise noch zu einer Zeitenwende geführt. Und trotzdem hat es das Denken verändert. In einem neuen Buch erzählen Schriftsteller, Journalisten, Wissenschaftler und ein Banker von ihrem 1968. Der "Falter" bringt einen Auszug aus dem Buch.

Wer einmal mit der Minirevolution der Hörsäle und Wohngemeinschaften in Berührung gekommen ist, kommt davon nicht mehr los. Hier versuchen wir einmal uns selbst zu definieren, indem wir beschreiben, wie die Welt um 1968 aus unserer Sicht ausgesehen hat und was davon geblieben ist", schreiben Raimund Löw und Robert Schindel im Vorwort des neuen Buches "Die Fantasie und die Macht - 1968 und danach". Der Herausgeber und Falter-Autor Löw trug dazu zahlreiche Geschichten von Schriftstellern, Journalisten und Wissenschaftlern zusammen, die darin ihren ganz persönlichen 68er-Mythos schildern. Eine der Erzählungen stammt von Willi Hemetsberger, dem "Roten Willi", der Mitte der Achzigerjahre auch


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