KNECHT

Babyschritte, aber immerhin

Politik | Doris Knecht | aus FALTER 42/06 vom 18.10.2006

Sie haben mir doch eh nicht geglaubt, dass ich es schaffe, mich nicht mehr in Sachen einzumischen, die mich eigentlich nichts angehen (wobei "eigentlich" in einem gesamtgesellschaftlichen Kontext natürlich sowieso relativ ist), die Hofingers auch nicht, und die Kaiserin sowieso nicht. Ha ha ha, hat die Kaiserin gesagt. Die Breussin hat es auch nicht geglaubt, allerdings musste ich die zurechtweisen, weil eine blöde Bemerkung über einen Vierjährigen, der noch immer nach den Brüsten seiner Mutter langt, wenn ihm das Essen wo nicht schmeckt, kein Einmischen ist, sondern deppertes Reden. Das muss man bitteschön unterscheiden, und dass ich nie mehr deppert reden will, habe ich nie gesagt. Ich muss auch von was leben.

Geglaubt - besser: gehofft - haben es die Horvaths, die luden uns zum Essen ein, und die Vorspeise verlief reibunglos mit einer Konversation über den freundlichen und überaus kompetenten Herrn Manfred aus der lokalen Metzgerei, mit dem der Horvath und der Lange immer befriedigende


Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:


Anzeige

Anzeige