WIENZEUG

Politik | aus FALTER 42/06 vom 18.10.2006

Bilder kaufen Um Asylwerber und Flüchtlinge weiterhin rechtlich vertreten zu können, lädt Asyl in Not wieder zu einer Kunstauktion, deren Reinerlös für die Rechtsberatung und Vertretung von Asylwerbern in ihrem Verfahren verwendet wird. Dass die "Kunst 06" von Asyl in Not nicht irgendeine Charity-Auktion ist, zeigt der Katalog, in dem zahlreiche Künstler - darunter Namen wie Valie Export, Lois Renner oder Hans Schabus - vertreten sind.

Dienstag, 24. Oktober, 19 Uhr im Semper Depot (6., Lehargasse 8). Vorbesichtigung der Kunstwerke am 23. und 24. Oktober zwischen 10 und 19 Uhr möglich. Informationen unter www.kunstasyl.at

NS-Medizin diskutieren Durch die medizinische Konstruktion innerer Feinde wurden während des Nationalsozialismus immer neue Gruppen als "minderwertig" ausgestoßen. Auch in Österreich wurden zwischen 1938 und 1945 zahlreiche Menschen von der NS-Medizin als "erbbiologisch minderwertig" deklariert. Über welches Radikalisierungspotenzial eine Medizin, die keinen rechtsstaatlichen Einschränkungen unterworfen ist, verfügt, spricht Herwig Czech vom Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes.

Mittwoch, 18. Oktober, 19 Uhr, im Depot (7., Breite Gasse 3).

Brot essen Der Dokumentarfilm "Unser täglich Brot" des Regisseurs Nikolaus Geyrhalter zeigt die Abgründe der industrialisierten Lebensmittelproduktion. Nun diskutiert der Regisseur im Anschluss an die Filmvorführung mit dem ehemaligen Spiegel-Redakteur und Sachbuchautor Hans-Ulrich Gimm ("Die Wahrheit über Käpt'n Iglo") und dem Autor Hans Putzer ("Essen macht Politik") über die Fragen, welche unbekannten Risken und Gefahren in der neuen Nahrungsmittelwelt verborgen sind.

Filmvorführung am Dienstag, 24. Oktober, 17 Uhr, im Filmhaus am Spittelberg (7., Spittelberggasse 3), Diskussion um 19 Uhr in der Hauptbücherei (7., Urban-Loritz-Platz 2a).


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