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Medien | Patricia Mussi | aus FALTER 42/06 vom 18.10.2006

ORF ONLINE Der Internetauftritt des ORF ist eine Erfolgsgeschichte, die ihresgleichen sucht. Droht der goldenen Gans des ORF unter dem designierten Onlinedirektor Thomas Prantner die Schlachtung?

Ladet den Narren ein, aber es darf ihm kein Mensch dreinreden", soll Herbert von Karajan über Oskar Werner gesagt haben, bevor er ihm die "Hamlet"-Inszenierung bei den Salzburger Festspielen 1970 übertrug. Eine ähnliche Narrenfreiheit scheinen die Granden des ORF vor geraumer Zeit Franz Manola, dem Gründer und Geschäftsführer von ORF Online, zugestanden zu haben. Der Erfolg gibt ihnen Recht. Mit fast drei Millionen "Unique Clients", also individuellen Besuchern monatlich, ist ORF.at unter den Webvarianten der kontinentaleuropäischen Medien einsamer Spitzenreiter. Egal ob Standard oder Kronen Zeitung, ARD oder RAI: Kein anderes Medium erreicht, gemessen an der Einwohnerzahl seines Landes, im Internet annähernd so viele User wie ORF.at. Zum Vergleich: Die Websites von Standard und die Krone


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