"Schüssel ist ein 68er"

Kultur | Klaus Nüchtern | aus FALTER 42/06 vom 18.10.2006

KULTURPOLITIK Die Schriftstellerin Marlene Streeruwitz weiß, wer Kulturminister werden sollte. Außerdem spricht sie über ihre kurze Freude nach der Wahl, über den Prosecco-Faschismus im Kulturbetrieb, die Überflüssigkeit der Salzburger Festspiele und den Dilettantismus als Widerstand.

Unmittelbar nach Bekanntwerden des Wahlergebnisses und der damit verbundenen Aussicht auf einen Machtwechsel begann auch die Spekulation darüber, wer denn Franz Morak als Kunststaatssekretär nachfolgen oder einem neu zu schaffenden Kulturministerium vorstehen könnte. Als eine der ersten Künstler und Künstlerinnen meldete sich Marlene Streeruwitz zu Wort und stellte Forderungen nicht nur an die (Kultur-)Politik, sondern auch an die Kunst: "Kunst und Literatur müssen wieder in ihrer Aufgabe gesehen werden, die Suche nach den gesellschaftlichen Wahrheiten des Jetzt zu betreiben." Der Falter beginnt seine Serie "Wohin geht die Kultur?" mit einem Gespräch mit der Wiener Schriftstellerin, deren Roman


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