AUFGEBLÄTTERT

Kultur | Klaus Taschwer | aus FALTER 42/06 vom 18.10.2006

Über die Naturwissenschaften ganz allgemein oder physikalische Phänomene im Besonderen Bescheid zu wissen stand hierzulande unter bildungsbürgerlichen Kreisen immer ein wenig unter Nerdismusverdacht. Aber wie es scheint, wird auch wissenschaftliches Wissen langsam salonfähig und partytauglich. Deshalb wohl veröffentlichte der englische Guardian vor ein paar Tagen einen fünf kurze Punkte umfassenden "Dinner Party Guide to String Theory" - damit man mitreden kann, wenn der Smalltalk zufällig auf diese eher komplexen physikalischen Theorien kommen sollte.

Für Partygespräche eignet sich auch so manche Erkenntnis in "Unglaublich einfach. Einfach unglaublich", dem ersten Buch des studierten Experimentalphysikers Werner Gruber, der sich in den letzten Jahren als eine Art Marcel Prawy der Alltagsphysik einen Namen machte. Gruber sinniert über die physikalischen Vorgänge des Kuschelns (auch gerne mit Kuscheltieren) ebenso wie über die Frage, warum bestimmte scharfe Speisen auch dann leicht


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