Wir sind der Verkehr

Stadtleben | Christopher Wurmdobler | aus FALTER 42/06 vom 18.10.2006

VERKEHR Die globale Radlerbewegung Critical Mass erobert sich den Straßenraum - jetzt auch in Wien.

Hupende Autofahrer, die immer an den besonders engen Stellen dringend überholen müssen. Fahrertüren, die plötzlich aufgerissen werden. Zugeparkte Radwege. Achtlosigkeit beim Abbiegen. Und doch, Alltagsradeln in der Stadt bringt nur Vorteile. Man kann sie gar nicht oft genug wiederholen: Radfahren ist schneller, leiser, umweltfreundlicher, gesünder, stressfreier und - sexy. Zumindest behaupten das die Aktivisten von Critical Mass auf ihrer Homepage, und Recht haben sie. Wobei das Pro-Bike-Argument "stressfreier" vielleicht nicht ganz richtig ist, denn wer regelmäßig mit dem Fahrrad in Wien unterwegs ist, kommt ebenso regelmäßig in ganz schön stressige Situationen. Schuld sind die anderen Verkehrsteilnehmer, vor allem die, die im Auto sitzen. Aber nicht nur.

Dabei könnte das oft angespannte Verhältnis zwischen Radfahrern und dem Rest der Welt so gut sein - wenn alle ein bisschen


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