OPEN MUSIC

Grenzgehörgänge

Steiermark Kultur | aus FALTER 43/06 vom 25.10.2006

Die Ausnahmereihe open music, die im Café Stockwerk, im WIST, im Jazz M59 und im Forum Stadtpark stattfindet, bekennt sich zu "heutiger Musik", und das seit mehr als zehn Jahren. Der Titel der Reihe ist Programm, denn eine strikte Genre-Einteilung in E oder U, Klassik oder Moderne findet nicht statt. Grenzgängertum und die Auslotung von Extremen sollen Platz haben, die Förderung junger Musiker und von Komponisten zeitgenössischer Klassiker im Vordergrund stehen. Das alles im Rahmen einer privaten Initiative, wesentlich getragen von Ute Pinter, die - neben ihrem Brotjob bei der Jeunesse Musicale - für Konzeption und Durchführung von open music verantwortlich zeichnet.

Spartenüberschreitungen mit Film/Video und Tanz/Theater sind erwünscht. open music sieht sich auch als Podium für Ur-und österreichische Erstaufführungen und versucht, die heimische Komponisten-und Musikerszene mit internationalen Stars zu vernetzen. Im aktuellen Programm noch zu bestaunen: das Trio um den Cellisten Hank Roberts, das französische, experimentelle Kammermusiktrio Vigroux/Chevillon/Blanc sowie die elektro-akustischen Improvisationen des Berliner Trios Perlonex feat. Charlemagne Palestine.

Programm: http:// www.openmusic.at


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