Partik passé

Politik | Ingrid Brodnig | aus FALTER 43/06 vom 25.10.2006

BZÖ Wenn am Montag der Nationalrat neu zusammentritt, wird eine fehlen: Nach 23 Jahren verlässt die "eiserne Lady" Helene Partik-Pablé das Parlament.

Ginge es nach ihr, säße Helene Partik-Pablé wohl noch mit 71 Jahren im Nationalrat. Nach dem mageren Wahlergebnis des Wiener BZÖ muss sich die 67-jährige Sicherheitssprecherin des BZÖ aber nun aus dem Parlament verabschieden. "Das ist halt Schicksal", sagt Partik-Pablé. Gänzlich will sie die Politbühne allerdings nicht verlassen: Für das BZÖ wird sie Leiterin des neuen Bürgerservices. Wie die Anlaufstelle für besorgte Österreicher genau aussehen wird, gab das BZÖ bisweilen nicht bekannt. Für einen Sitz im Nationalrat hat Partik-Pablé ihre Alternativen aber erschöpft: Der FPÖ kehrte sie im Frühjahr den Rücken, beim BZÖ bekam sie als unabhängige Kandidatin nur den dritten Platz auf der Wiener Liste. Und das, obwohl Partik-Pablé Garant für einen harten Sicherheits-und Ausländerkurs ist. Wenn eines von ihrer Parlaments-Zeit

Abo hier bestellen Abo hier bestellen
Bestellen Sie hier ein FALTER-Abo Ihrer Wahl und erhalten Sie sofort einen Digitalzugang, um Artikel kostenfrei zu lesen.
Wenn Sie kein FALTER-Abo haben, können Sie diesen Artikel hier einzeln kaufen, als neuer Nutzer kostenfrei mit Startguthaben.

Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:


Anzeige

Anzeige