Kopiesympathie

Medien | Thomas Prlic´ | aus FALTER 43/06 vom 25.10.2006

RAUBKOPIEN Jan Krömer und Evrim Sen erzählen in "No Copy" die Geschichte der digitalen Kopie mit viel Verständnis für die Crackerszene.

Dass Raubkopien von Computerspielen verboten sind, weiß heute jedes Kind. Und dass man Schwierigkeiten bekommen kann, wenn man aus dem Internet illegal MP3-Files herunterlädt, hat sich mittlerweile ebenfalls herumgesprochen. Trotzdem sind Filesharingplattformen kaum totzukriegen - daran konnten bislang auch die Klagen der Musikindustrie und die gängigen Kampagnen mit Sprüchen à la "Raubkopierer sind Verbrecher" nichts ändern.

Im Buch "No Copy" von Jan Krömer und Evrim Sen lässt sich nachlesen, wie es überhaupt so weit kommen konnte. Die beiden jungen Autoren erzählen die Geschichte der digitalen Raubkopie und spannen den Bogen von den Anfängen in der Computersteinzeit vor über dreißig Jahren (als sich ein gewisser Bill Gates mit der Idee, für Software Geld zu verlangen, bei einigen Kollegen unbeliebt machte) bis zu den "Open Source"-Modellen


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