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Kultur | Matthias Dusini | aus FALTER 43/06 vom 25.10.2006

KUNST Das Mumok zeigt einen Überblick über das Werk des Künstlers Erwin Wurm. Mit eingängigen Sujets und cleverer Strategie hat er sich an die Spitze der Kunstcharts gearbeitet.

Es war das Kunstevent des Jahres. Die "Zeit im Bild" berichtete darüber in den Abendnachrichten, der TV-Sender Arte machte es zum Aufmacher seiner Kulturnachrichten. Die Montage eines Hauses auf dem Dach des Museums moderner Kunst (Mumok) am Dienstag vergangener Woche sorgte für ähnlich dicke Schlagzeilen wie der Besuch von Brad Pitt und Angelina Jolie in der Albertina. Zwei Kräne hievten das Fertigteilhaus nach oben, dann wurde es kopfüber an die Dachkante des Museums geschraubt, sodass der Eindruck entsteht, es sei vom Himmel gefallen und dort hängengeblieben. Mächtig stolz ist das Museum auf die Quantitäten: Das Gutachten für die statischen Berechnungen umfasst 150 Seiten, das Bauwerk wiegt 9,8 Tonnen. Hans Peter Haselsteiner, Chef des Baukonzerns Strabag, kommt ins Museumsquartier, um der Endmontage


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