STREIFENWEISE

Kultur | Michael Omasta, Joachim Schätz | aus FALTER 43/06 vom 25.10.2006

Von Ettore Scola hat man lange nichts mehr gehört. Der bislang letzte Film des italienischen Regisseurs ("Le Bal"), der jetzt bei uns im Kino anläuft, ist auch schon wieder drei Jahre alt: "Gente di Roma" ist ein Querschnittsfilm, eine "Sinfonie der Großstadt", die Semidokumentarismus mit Anekdotischem verknüpft und anhand von Menschen jeden Alters und jeder sozialen Klasse (vom Arbeitslosen bis zum Adeligen, vom Intellektuellen bis zum Rassisten) Szenen des römischen Alltags zeigt. "Früher oder später hat jeder das Bedürfnis, über sein Dorf zu sprechen", meint der heute 71-jährige Regisseur über seinen Film. "Nimm ein Fotoalbum, ein Tagebuch, ein Sammelalbum und klebe die Bilder hinein, die Menschen und Geschichten dieser Welt, die ständig in Bewegung ist." Und im vorliegenden Fall ist das Resultat gar nicht mal unwitzig.

Boys will be boys, auch wenn sie Mitte sechzig sind. Und deshalb darf der distinguierte Sir Anthony Hopkins in Roger Donaldsons "Mit Herz und Hand" (Original:


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