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Kultur | aus FALTER 43/06 vom 25.10.2006

Die Pet Shop Boys zählen zu den einflussreichsten und erfolgreichsten Popbands der letzten zwanzig Jahre; wie niemand sonst stehen sie für die geschickte Verknüpfung von Elektronik und Emotion, von Minimalismus und Bombast, von Kitsch und Kunst. Der einstige Musikjournalist Neil Tennant und der gewesene Architekturstudent Chris Lowe punkteten aber nicht nur durch ihre Musik, sondern stets auch durch markante visuelle Inszenierungen. Entsprechend eindrucksvoll gestaltet sich der mit Hintergrundtexten, einer Chronologie und einem aktuellen Interview ausgestattete Werkkatalog des britischen Duos, der rund 2000 Vierfarbabbildungen aller Tonträgercover und Videoproduktionen von "West End Girls" bis zu "Battleship Potemkin" enthält. Pet Shop Boys Catalogue. Von Philip Hoare und Chris Heath. Übersetzt von Thorsten Wortmann. Berlin 2006 (Schwarzkopf & Schwarzkopf). 336 S., E 51,30 / G. S.


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