NÜCHTERN BETRACHTET

Völker, hört die Signale!

Kultur | aus FALTER 43/06 vom 25.10.2006

Auch wenn ich gegen gehaltvolles Zuhausebleiben nichts einzuwenden habe und das Bedürfnis, mich an Orte mit exotischen Pflanzen, Menschen und Insekten zu verfügen, in mir nur auf Sparflamme köchelt, hoffe ich doch, dass mein Bekenntnis, eher pro Völkerverständigung zu sein, von niemandem angezweifelt wird. Letzte Woche also war ich beim Griechen. War ich vorher noch nie, weil es bei dem eigentlich zu heiß ist. Andererseits gilt Griechenland ja als Wiege der europäischen Kultur, der Demokratie und der Poliebe, da kann man schlecht was gegen sagen. Ich also vorurteilslos und lernbegierig losgeflogen und gedacht: Schau'n wir uns das halt mal an. War auch alles wunderbar, nett und easy, die Griechinen ein schönerer Anblick als Athen samt Akropolis, haben tolle Nasen dort. Beim Rückflug dann aber lief's etwas unrund. Ich bin kein Bonusmeilensammlertyp, aber meiner bescheidenen Erfahrung nach ist das reibungslose Abschnurren luftgebundenen Personentransports starken, wohl auch regional


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