Jetzt also auch in Gelb

Christopher Wurmdobler | Stadtleben | aus FALTER 43/06 vom 25.10.2006

DURST Schwarzen Tee kennen wir, grünen ebenfalls, und weißer Tee füllte schon vergangene Saison unsere Tassen. Aber jetzt wird der Tee gelb!

Ganz genau weiß man's natürlich nicht, aber angeblich war der gelbe Tee aus China lange Zeit ein Privileg buddhistischer Mönche. Noch immer werden davon nur geringe Mengen produziert, und noch immer ernten die Eingeweihten die Teeblätter in geheimen Gärten, fermentieren die Blätter nur leicht an. Dabei werden die Blattspitzen der oft wild wachsenden Sträucher nicht gleich nach der Ernte verarbeitet, die Mönche lassen sich Zeit und die Blätter erst mal ein paar Stunden liegen, bis sie welk und gelb geworden sind.

Glaubt man Teeexperten wie Eva Haas (vom gleichnamigen Teehaus am Stephansplatz), dann ist der sehr seltene gelbe Tee das Ding der Saison. Und im Gegensatz zu schlimmen Irrtümern, die in der Vergangenheit in unseren Teetassen landeten (wir erinnern uns mit Grausen an die Pu-Erh-Ära), kann die gelbe Variante wirklich was. Man bereitet

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