Gras fressen


Florian Holzer
Stadtleben | aus FALTER 43/06 vom 25.10.2006

NEUES LOKAL Österreichs erstes Hanfrestaurant zeigt die vielseitige Verwendung des Produkts auf und ist ein tolles Beispiel für Nischengastronomie.

Vor sechs Jahren haben der Exaussteiger Rudolf Wildomec und der Exbeislwirt Michael Geppert begonnen, in einem nicht besonders zentral gelegenen Grätzel Floridsdorfs auf neunzig Quadratmetern Hanfstecklinge anzubauen und mit einschlägigem Zubehör zu verkaufen. In der Zwischenzeit hat man nicht nur einen Standard-Test zum Thema Hanfshops gewonnen und unzählige Hausdurchsuchungen überstanden, sondern die Produktions-und Verkaufsfläche auf einen regelrechten "Hanf-Block" von mittlerweile 750 Quadratmeter ausgedehnt und das Warenspektrum auf orientalische Wasserpfeifen und selbst angesetzte Aroma-tabake erweitert. Dass der Verkauf junger Cannabisstecklinge aber vielleicht nicht ewig legal bleiben wird, ist den beiden Hanfenthusiasten durchaus bewusst, weshalb sie vor geraumer Zeit auch eine Produktion von völlig THC-freiem Speisehanf starteten,

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