"Die etwas leisten, sind der Staat"

Steiermark Politik | Gerlinde Pölsler | aus FALTER 44/06 vom 02.11.2006

INTERVIEW Der steirische Wirtschaftskammerpräsident Peter Mühlbacher über ÖVP-interne Kritiker, Arbeitsunwillige, Patschenkönige und arme Männer, die ewig für Frauen zahlen müssen.

Gleich mehrere ehemalige oder Noch-ÖVP-Funktionäre wie Ex-Parteichef Erhard Busek, Ex-EU-Kommissar Franz Fischler oder Wirtschaftskammerpräsident Christoph Leitl hatten in den letzten Tagen Kritik für ihre Partei parat. Fischler beklagte, die ÖVP strahle "soziale Kälte" aus, Leitl urgierte "neue, sympathische Gesichter". Die Koalitionsverhandlungen zwischen Rot und Schwarz dümpeln derweil in einem denkbar schlechten Klima dahin. Was hat eigentlich der steirische Wirtschaftskammerpräsident Peter Mühlbacher dazu zu sagen? Schließlich ist er nicht gerade als sozialer Heizkörper bekannt. Meinte er doch vor gut einem Monat, Arbeitslose seien "zu einem großen Teil Systemnutzer und Unwillige". Generell zählen Sensibilität und Differenziertheit kaum zu Mühlbachers ausgeprägtesten Eigenschaften.


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