Ein Haus wie ein Fels

Kultur | Nicole Scheyerer | aus FALTER 44/06 vom 02.11.2006

KUNST São Paulo hat die bestbesuchte Biennale der Welt und stellt dieses Jahr eine spannende Generation von Thirtysomethings vor. Mit dabei: der Wiener Florian Pumhösl.

Nirgends gibt es so viele Hubschrauber wie in New York und in São Paulo. Während aber die meisten großen Libellen im Big Apple der Polizei dienen, setzen sich in Brasiliens Finanzhauptstadt vor allem Reiche über Verkehrsstaus, Favelas und Kriminelle hinweg. Überhaupt, Superreiche: Nur wenige Länder hätten so viele Millionäre wie das arme südamerikanische Land - wie in einer Mischung aus Empörung und Stolz in Brasilien immer wieder betont wird. Ein anderer Superlativ ist weniger bekannt: In São Paulo findet die am besten besuchte Kunstbiennale der Welt statt. Dank des freien Eintritts ließ die brasilianische Großausstellung 2004 mit rund einer Million Besuchern die Rekorde der Documenta 11 (650.900) und der Biennale von Venedig 2001 (243.000) weit hinter sich.

Es ist ein halbes Jahrhundert her, dass der italienischstämmige


Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:


Anzeige

Anzeige