"In Bewegung bleiben"

Kultur | Sebastian Fasthuber | aus FALTER 44/06 vom 02.11.2006

MUSIK Der Extremsänger Didi Bruckmayr hat sein erstes Soloalbum veröffentlicht. Im Gespräch erzählt er vom Konditionstraining und von Hilfsarbeiterjobs und kritisiert die großkotzige und dennoch provinzielle Kulturpolitik des Landes.

Wie ist es eigentlich um den Underground und dieSubkulturen bestellt? Während sich der Popkonzertbetrieb in den letzten Jahren immer mehr auf wenige große Veranstalter konzentriert hat, stehen viele kleine Initiativen vor dem Problem, mit ihren Angeboten überhaupt noch wahrgenommen zu werden. Didi Bruckmayr kennt diese Schwierigkeiten aus langjähriger selbstausbeuterischer Erfahrung als Extremsänger (Fuckhead, Wipeout), Visual Artist sowie als Vorstandsmitglied im Linzer Kulturverein Stadtwerkstatt. Im Falter-Gespräch äußert der studierte Handelswissenschaftler, der gerade sein erstes Soloalbum "A Little Warning from the Pimps" veröffentlicht hat und bei Wien Modern den Abend "Count The Stars" mit ausrichtet, seinen Unmut über die Visionslosigkeit


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