Liebe Leserin, lieber Leser!


Armin Thurnher
Vorwort | aus FALTER 45/06 vom 08.11.2006

Der politische Profi Heinz Fischer kann seine Rolle als Staatsnotar gewiss besser einschätzen als sein Vorgänger. Dennoch ist sein Part in diesen Tagen denkbar schwierig. In ihrem Fischer-Porträt spüren Nina Weißensteiner und Gerald John dem Mann nach, der den Auftrag zur Bildung einer Regierung an Alfred Gusenbauer gab (Seite 8).

Trotz anschwellender Bockigkeit befinden wir uns, verglichen mit dem Griechenland der Sechzigerjahre, noch in einer Idylle, wo der Wolf mit dem Lamm schmust. Der Sozialist Andreas Papandreou, später Regierungschef, saß unter dem Obristenregime im Gefängnis. Seinen Sohn Nikos - er schreibt Romane und wird in Wien zur Woche der griechischen Literatur sein - trafen Klaus Nüchtern und Erich Klein in Athen (Seite 70).

Sie merken, diese Ausgabe zielt ins Kosmopolitische. Auf der Durchreise nach London nächste Woche im Konzerthaus, der einzige tschechische Weltstar in der Klassik - Magdalena KozÇená trägt all diese Attribute. Das Interview, das sie Carsten

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