DAS PROGRAMM

Mozart und der Rest der Welt

Kultur | aus FALTER 45/06 vom 08.11.2006

Wenn das Wiener Mozartjahr von 14. November bis 13. Dezember mit dem Festival New Crowned Hope zu Ende geht, ist alles dabei: Musik-und Tanztheater, bildende Kunst, Kino, Konzerte und Sozialprojekte - insgesamt 21 Produktionen, darunter sieben Uraufführungen, hat Regisseur Peter Sellars (siehe oben) aus aller Welt zusammengetragen. Er selbst inszeniert sowohl die neue Oper "A Flowering Tree" des amerikanischen Komponisten John Adams, die auf einem alten indischen Märchen basiert (14. bis 19.11., Halle E), als auch das neue Musiktheater "La Passion de Simone", in der sich die finnische Komponistin Kaija Saariaho mit der französischen Philosophin Simone Weil auseinandersetzt (26. bis 30.11., Jugendstiltheater).

Der Choreograf Lemi Ponifasio hat sich für "Requiem" von pazifischen Totenriten inspirieren lassen (25. bis 28.11., Halle E), ähnlich wie Faustin Linyekula, der in "The Dialogue Series - III. Dinozord" den allgegenwärtigen Tod in seiner kongolesischen Heimat thematisiert (30.11.


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