SIDEORDERS

Neue Weinbars

Stadtleben | aus FALTER 45/06 vom 08.11.2006

Der Boom des Weinkonsums scheint einigermaßen ungebrochen, sogar unbeugsame Bastionen des Antichic wie zum Beispiel das Flex machen seit einiger Zeit die gute Flasche auf. Die besten und aktuellsten Weinbars des vergangenen Jahres sind diese:

Deschka, 5., Schönbrunner Straße 111, Tel. 0664/186 06 97, Di-Sa 18-24 Uhr, www.weindeschka.com

Die schönste Weinbar der Stadt - frühere Naber-Filiale aus dem Jahr 1961 mit fantastischem Ladendesign von Friedrich Hoffmann, vor zwei Jahren von Thomas Diezl zur Weinbar gemacht, voriges Jahr neu übernommen, aber zum Glück nicht wesentlich verändert: zehn Weine offen, flaschenweise Großartiges aus Österreich, Frankreich, Italien, Spanien, ein bisschen was zu essen gibt's auch.

Joanelli, 6., Gumpendorfer Str. 47/ Joanelligasse, Tel. 0650/311 84 04,

Mo-Sa 18-2 Uhr.

Sehr hübsche Weinbar, die aus dem ältesten Eisgeschäft der Stadt, dem Sauda, gemacht wurde: Alt und neu gut verbunden, feine Musik und vor allem ein fantastisch kalkuliertes Sortiment einiger wirklich schöner Weine. Sehr gute Atmosphäre.

NU, 7., Siebensterngasse 15

Neue "Vino & Spumante"-Bar des Zahnarztes Werner Velikogne. Das frühere Maurizio wurde in eine schicke, etwas kühle Designerbar mit Balkon umgestaltet, diverse Topweine aus Österreich und Italien sind vorrätig.

WEIN - Dass der 2006er-Jahrgang wieder ein "Jahrhundertjahrgang" wird, war schon öfter zu lesen. Aber auch der 2005er konnte was, wie zum Beispiel Karl Laglers Grüne Veltliner Federspiel von einer der eindrucksvollsten Lagen der Wachau, dem monolithischen Spitzer Burgberg, beweist: Duft von weißem Pfirsich und grüner Mango, am Gaumen voll die Ananas - absolut köstlich.

Preis: E 7,56 Bewertung: 4/5 (sehr gut), bei Alpe Adria, 1., Am Hof 11.


Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:


Anzeige

Anzeige