WIEDER AM MARKT

Maroni now!

Stadtleben | aus FALTER 45/06 vom 08.11.2006

Irgendwie waren Maroni früher nur vom Maronistandler gut, beim Selber-Maroni-Braten scheiterte man zwangsläufig. Das dürfte sich irgendwie geändert haben, entweder wegen der modernen Herde (Grillfunktion!) oder der angeboteten Maroni (frisch!). Eingeschnitten, ein paar Minuten gewässert und dann circa 15 Minuten im Rohr - ideal, wenn's draußen schneit, das Fernsehprogramm schlecht und die Portweinflasche offen ist. Maroni können aber auch noch mehr! In der Auvergne etwa gibt man sie zu einem heftigen Schweinsragout: Schweinefleisch würfeln, heiß in Schmalz anbraten, Fett abgießen; Zwiebel und Speckwürfel auch in Schmalz anbraten, zum Fleisch geben, mit Rotwein ablöschen, mit Wacholder, Sternanis, Gewürznelken, Salz, Pfeffer würzen, neunzig Minuten köcheln lassen, dann gekochte, blanchierte Maroni dazu, kurz mitkochen.

Maroni, derzeit überall am Markt.


Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:


Anzeige

Anzeige