Schlucken, nicht zutzeln!

Steiermark Stadtleben | Tiz Schaffer | aus FALTER 45/06 vom 08.11.2006

WEIN Der "Elvis vom Jägerberg" wird Wilfried Schilhan wegen seiner Liebe zum King genannt. Sein Weingut entwickelte sich innerhalb von zehn Jahren zum Verkaufsschlager. Ein Gespräch mit dem südsteirischen Winzer über Rock'n'Roll, über Weinzutzeln, Ausspucken, den Rausch und die Vorzüge eines kühlen Bieres.

Der Empfangs-und Verkos-tungsraum des Weingutes Schilhan ist traditionell gestaltet und gepflegt rus-tikal. Einige hundert Meter entfernt arbeitet die junge Architektengruppe "g2plus" am Jägerberg in Gamlitz an der Umsetzung eines neuen Präsentationsortes, ganz à la mode, versteht sich. Und wenn der Chef des Weingutes, Wilfried Schilhan, auftaucht, ist es überhaupt vorbei mit der Zünftigkeit. Seine maßgefertigten und klobigen Western Boots trägt er so gut wie immer. Außer er sitzt am Traktor. Anfänglich ist er dafür noch belächelt worden, heute erkennt man ihn alleine am Schuhwerk und an den Verkaufszahlen: Der Betrieb mit fünf Mitarbeitern bringt pro Jahr 120.000 Flaschen


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