"Widerstand ist nie hübsch"

Politik | Robert Misik | aus FALTER 46/06 vom 15.11.2006

ANTI-IMPERIALISMUS Der pakistanische Intellektuelle Tariq Ali über Hugo Chavez' Geistesverwandtschaft mit Bruno Kreisky, den Aufstieg des Islamismus und die Wandlung linker Exweggefährten zu Stichwortgebern des Imperialismus.

Tariq Ali wurde 1943 in Lahore in Pakistan geboren, emigrierte aber schon als junger Mann nach England. Er studierte Philosophie in Oxford und wurde der charismatische Führer der britischen 68er. Nach einer Episode als Trotzkistenchef machte Ali Karriere als Romancier, Filmemacher und Essayist. Er ist Mitglied des Redaktionskollegiums der legendären New Left Review. Auf Deutsch erschien 2003 sein Buch "Fundamentalismus im Kampf um die Weltordnung". Vergangene Woche war Ali zu Gast in Wien. Der Falter traf ihn, wie sich das für einen eleganten britischen Radikalenführer gehört, in der Residenz des Botschafters des britischen Königreiches.

Falter: Sie haben gerade ein Buch über Lateinamerika geschrieben. Lateinamerika ist ja neuerdings wieder Hoffnungszone der


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