Winds of Change

Politik | Helmut Kramer | aus FALTER 46/06 vom 15.11.2006

USA Die imperialistische Weltmachtpolitik Georg W. Bushs ist ein Scherbenhaufen. Die vernichtende Niederlage der Republikanischen Partei bei den Midterm-Elections lässt hoffen, dass die induzierte Politik der Angst bald ein Ende findet.

Wie sich die Geschichte wiederholt! Wie im Vietnamkrieg dauerte es auch bei der Irakintervention der USA etwa dreieinhalb Jahre, bis die Öffentlichkeit in den USA auf den nicht mehr übersehbaren Zusammenbruch des Kartenhauses der militärischen Interventionsstrategie ihres Präsidenten politisch reagierte und ihm und seinen Parteigängern eine empfindliche Wahlschlappe zufügte. Wie einst Robert McNamara musste auch Donald Rumsfeld als Folge eines, wie die New York Times jüngst schrieb, "immer tiefer und aussichtsloser werdenden politischen ,Morasts' (quagmire) in einem fernen Land" als Verteidigungsminister abdanken. Und ähnlich wie bei der Vietnamintervention der USA in den 1960er-Jahren haben die enormen wirtschaftlichen und politischen Kosten des


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