Alte Karten, neu gemischt

Kultur | Maya Mckechneay | aus FALTER 46/06 vom 15.11.2006

FILM In seiner neuen Komödie "Scoop - Der Knüller" besetzt sich Woody Allen selbst als alternden Taschenspieler mit begrenztem Repertoire.

Wenn Woody Allen seinen vorletzten Film "Match Point" in Interviews als seinen besten bezeichnet, hat er wahrscheinlich Recht. Auf jeden Fall ist er sein bisher filmischster Film, der über reine Dialogpointen hinausgeht und - man denke an das Bild des Tennisballs auf der Netzkante - wirklich visuell erzählt.

"Match Point" war der Auftakt einer London-Trilogie, Teil drei wird derzeit unter dem Titel "Cassandra's Dream" mit Colin Farrell und Ewan McGregor in den Hauptrollen gedreht, während Teil zwei, "Scoop", jetzt mit dem Untertitel "Der Knüller" bei uns ins Kino kommt.

Kein Wunder, wenn die Erwartungen entsprechend hoch sind, gibt es doch neben dem gemeinsamen Schauplatz eine Reihe von Übereinstimmungen zwischen dem hintergründig-kühlen Drama "Match Point" und der Komödie "Scoop": Scarlett Johansson zum Beispiel, die auch diesmal wieder das All-American-Girl


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