Wien ist schokiert

Stadtleben | Martina Stemmer | aus FALTER 46/06 vom 15.11.2006

SCHOKOLADE So viel hat sich auf dem Schoko-Sektor lange nicht getan. Wiens Patissiers hauen sich mächtig ins Zeug und denken sich laufend neue Kreationen aus. Warum boomt das Kakaobohnenbusiness?

Das Schokomousse kommt hier aus einer Art Betonmischmaschine. Chefpatissier Herwig Gasser hat das Teil, das täglich mehrere Kilo Schokolade rührt, selbst entworfen. "Ich fand das Moussemachen immer schrecklich. Deshalb hab ich mich mit einem deutschen Konstrukteur zusammengesetzt und mit ihm gemeinsam diese Maschine entwickelt." Das Problem beim Von-Hand-Rühren sei nämlich, sagt der Süßigkeitenexperte, dass man entweder unterm Handschuh höllisch schwitze oder, beim Arbeiten mit bloßem Arm, riskiere, ein paar Haare im Mousse zurückzulassen. "Und das geht ja wirklich nicht."

In der nagelneuen Süßspeisenmanufaktur, die die Cafétiers-Familie Querfeld in Alt Erlaa bauen ließ, achtet man sehr auf Hygiene. Jeder, der den Produktionsbereich hinter Landtmann's Tortenshop betreten will, muss


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