Happy Shoeing

Thomas Askan Vierich | Stadtleben | aus FALTER 46/06 vom 15.11.2006

SCHUHE Ein neues Geschäft in der Neubaugasse verkauft witzig designte, fair und umweltschonend produzierte Schuhe.

Und dann kommt Florian. Florian ist Bildhauer. Kurz vor Ladenschluss bringt er zwei graue Metallplatten. "Ah!", sagt Roland Kühne, Besitzer des aufregendsten neuen Schuhladens der Stadt. "Die hängen wir ins Schaufenster und stellen jeweils einen Schuh drauf."

Man hat gerade erst eröffnet, nach nur vier Wochen Umbau. Schuhkartons stehen vor schlichten grauen Wänden auf dem rohen Betonboden, als Buddel dient der Holzuntersatz einer alten Nähmaschine. "Einst hat man hier Kleidung genäht", sagt Kühne, der gemeinsam mit Petra Grabher in der Neubaugasse 51 den Laden keen betreibt, wo er selbstentworfene Mode verkauft, die er von Handwerksbetrieben in Kaschmir herstellen lässt. "Wir kennen alle unsere Produzenten persönlich und achten darauf, dass dort zu sozial verträglichen Standards gearbeitet wird." Das Gleiche gilt für seine Schuhe, von denen jeder anders aussieht.

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