Der Fisch der Schmerzen

Stadtleben | Florian Holzer | aus FALTER 46/06 vom 15.11.2006

NEUES LOKAL Einer der wenigen reinsortigen Thailänder Wiens übersiedelte - zumindest ein bisschen.

Es ist schon wieder passiert: Das Paradeexemplar eines Wiener Beisls schloss und veränderte sich in Richtung einer etwas populäreren Küche. Und das, nachdem heuer schon Pantherbräu zu Ella's sowie der Göttweiger Stiftskeller zum Procacci wurde. Eine Tragödie. Und jetzt wurde auch noch good old Rippel in der Neustiftgasse zum thailändischen Bangkok, die österreichische Schnitzelkulturidentität ist am Wanken. Leider werden die diversen Beislikonen von den kulinarischen Lordsiegelbewahrern aber halt nur theoretisch besucht, tatsächlich blieben die Gasthäuser leer.

Das hat sich beim ehemaligen Rippel drastisch geändert, seit vor etwa drei Monaten das winzige Thairestaurant von schräg gegenüber eingezogen ist. Und das hat sicher mehrere Gründe: erstens, weil sich das Bangkok in den vier Jahren seines Bestehens eine große Fangemeinde erkochen konnte; und zweitens, weil die Atmosphäre


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